Beim 7. Michel Kinder- und Jugendfilmfest war es unsere Aufgabe, den besten Film auszuwählen. Da wir eigentlich alle Filme gut fanden war es nicht einfach einen Film als Gewinner zu krönen.
Deswegen haben wir auch öfters gestritten. Aber trotzdem sind wir zu einem Entschluss gekommen, den wir alle gut finden. Außerdem möchten wir der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein danken, dass wir ihren Konferenzraum für unsere Besprechungen nutzen konnten.
Bevor wir den Gewinnerfilm nennen, möchten wir zwei Filme lobend erwähnen. Diese zwei Filme haben uns bei unseren Gesprächen besonders beschäftigt, deswegen wollen wir sie hier hervorheben.
Der Film der als erstes lobend erwähnt wird kommt aus Israel. Die Regie hat Ori Ravid geführt. Im Film Eli & Ben geht es um einen 12-jährigen Jungen, dessen Vater wegen Korruption im Job angeklagt und auch verhaftet wird. Zur selben Zeit erfährt Eli, dass sein bester Freund auch korrupt ist. Er entscheidet sich aber für Gerechtigkeit und verrät seinen Freund.
An dem Film hat uns gefallen, dass er mehrere Nebengeschichten hatte, die gegen Ende alle zusammen gelaufen sind.
Die Geschichte fanden wir interessant und gut erzählt.
Außerdem möchten wir einen kanadischen Film lobend erwähnen, der bei uns für viel Gesprächsstoff gesorgt hat, der auf eine andere Art und Weise gedreht worden ist als die meisten anderen Filme. Der Film Only von Simon Reynolds und Ingrid Veninger handelt von einem 12-jährigen Jungen der im Motel seiner Eltern lebt. Er muss im Betrieb mithelfen was ihn ziemlich ankotzt. Als er draußen Basketball spielt spricht ihn ein Mädchen an. Die beiden verbringen einen verrückten Tag miteinander. Doch als ihre Eltern weiterreisen wollen können sie sich nicht voneinander trennen. Doch sie müssen...
Der Film hatte sehr authentische Schauspieler. Der Regisseur hat sich getraut das Leben von Jugendlichen realistisch nachzustellen. Da das Leben von Jugendlichen manchmal langweilig ist, gibt es manchmal im Film leider auch Längen.
Only ist wirklich außergewöhnlich und empfehlenswert.
In unserem Gewinnerfilm geht es um ein Mädchen, dessen alleinerziehende Mutter an Krebs erkrankt ist und im Sterben liegt. Sie streitet sich mit ihrer besten Freundin, fängt an zu trinken und geht auf Parties. Letztendlich findet sie einen Weg mit dem Tod ihrer Mutter umzugehen.
Gut an dem Film war, dass er fesselnd erzählt und durchgehend spannend war.
Der Film hat uns sehr berührt und war sehr traurig.
Was wir an dem Film besonders gut fanden ist, dass es in dem Film um den Tod der eigenen Mutter geht und wie man damit umgehen kann. Das Thema wurde sehr ernst genommen aber am Ende gibt es einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft.
Unser Gewinnerfilm kommt aus Schweden, ist von Lisa Siwe und heißt
Leuchtende Sterne.