25. Sept. - 03. Okt.

Hamburg, den 30.09.2009


Anstoß zur „grünen Welle“ gab die aus dem Iran verbannte und in Paris lebende Regisseurin Sepideh Farsi (Auf dem 17. Filmfest  Hamburg zeigt sie ihren Film „Tehran Without Permission“). Farsi wird dabei nicht nur von ihren iranischen Regie-Kolleginnen und Kollegen unterstützt, sondern gewinnt eine wachsende Anzahl von Filmfest-Gästen. Auch die Regisseure Fatih Akin ("Soul Kitchen“), Miraz Bezar („Before My Eyes“/„Min Dit – The Children Of Diyarbakir“), Simon Reynolds („Only“), die Regisseurin Hermine Huntgeburth, die Produzentin Katharina Trebitsch und andere haben sich schon fotografieren lassen.

Das Interesse am „Green Movement“ beim 17. Filmfest Hamburg wurde am Montag in der Strandperle geweckt. Beim Frühstück, das von Studio Hamburg und Filmfest für Gäste, den Stipendiaten von Studio Hamburg „Haus der jungen Produzenten“ und den Nominierten des Studio Hamburg Nachwuchspreises 2009 in diesem Jahr ins Leben gerufen wurde, überzeugte Sepideh Farsi alle Gäste von der Widerstandsbewegung und überreichte jedem Gast einen grünen Schal als Symbol.

Der ehemalige iranische Präsidentschaftskandidat Mir Hossein Mousavi, der als Gegenkandidat des Wahlsiegers Ahmadinedschad auftrat, wählte die Farbe Grün als Symbol für die Abstammung vom Propheten Mohammad. Für die Anhänger von „Green Movement“ steht die Farbe jedoch eher für Einigkeit gegen Ahmadinedschad. Seither machen Exil-Iraner wie Sepideh Farsi mit „Green Movement“ im Ausland auf die Gewalt, den Freiheitsentzug und die Menschenrechtsverletzungen im Iran aufmerksam.

Ein Dossier von tagesschau.de zu den Ereignissen im Iran findet ihr hier.