25. September - 3. Oktober 2020

MICHEL Filmpreis

Seit 2013 stiftet die Hamburgische Kulturstiftung den mit 5.000 Euro dotierten MICHEL Filmpreis. In diesem Jahr vergibt die Hamburgische Kulturstiftung den MICHEL Filmpreis gemeinsam mit der Ian und Barbara Karan-Stiftung.
Eine Jugendjury trifft die schwierige Entscheidung, welcher der Filme in der Wettbewerbssektion gewinnen soll.

Die Jury besteht aus Hamburger Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 16 Jahren. Sie sichten die Wettbewerbsfilme und vergeben im Rahmen der Abschlussveranstaltung den MICHEL Filmpreis.

 

Im MICHEL Wettbewerb 2019 konkurrierten folgende sieben Filme:

SUNE VS SUNE, JACOB, MIMMI UND DIE SPRECHENDEN HUNDE, EINE KOLONIE, 100 KILO STERNELAUF EMU, LAUF, PSYCHOBITCH, SCHNEEWITTCHEN UND DER ZAUBER DER ZWERGE

Weitere Informationen zu den Filmen findet ihr HIER.

Und der Preis 2019 geht an: PSYCHOBITCH von Martin Lund

Die Jury gibt den Gewinner des MICHEL Filmpreises 2019 bekannt. Preisstifterin Gesa Engelschall von der Hamburgischen Kulturstiftung übergibt die Urkunde der MICHEL-Jury 2019.

    Urkunde MICHEL Filmpreis 2019

Begründung der Jury

Die MICHEL Jury 2019 bestehend aus Paula, Michel, Carolin, Mark, Mattes, Miyuki, Hugo und Aylin hat entscheiden, dass PSYCHOBITCH von Martin Lund den MICHEL Filmpreis erhält.

Sie begründen ihre Entscheidung wie folgt:

»Wir haben uns eine Woche lang großartige Filme angesehen. Wir hatten eine schwere Entscheidung zu treffen, doch am Ende war uns klar, dass uns dieses Jahr ein Film besonders gut gefallen hat. Wir haben uns für den Film entschieden, weil sensible Themen wie psychische Krankheiten, Oberflächlichkeit, Sexualität und Mobbing, einfühlsam und nachvollziehbar dargestellt wurden. Dank der großartigen Darstellerleistung von Jonas Tidemann und Elli Müller Osborne konnte man sich gut in die Rollen hinein versetzen und mitfühlen. Die Geschichte hat uns von ihrer ersten Sekunde in ihren Bann gesogen und uns bis zum Schluss nicht los gelassen. Hinzu kommen auch noch passende Bilder und eine tolle Inszenierung. Der Titel verwirrt etwas, aber spiegelt den Inhalt wieder. «